Service zu Ihren Kreditkarten

Visa ist die beste Bezahlungsart – das gilt sowohl für Verbraucher und kartenausgebende Banken als auch für Händler und Händlerbanken.

Kostenlose Kreditkarten und ihre Vorteile

Kreditkarten sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Ob für eine Flugbuchung, den Hotel-Check-In, eine Mietwagenreservierung oder den Online-Einkauf – in vielen Situationen ist der Einsatz einer Kreditkarte mittlerweile Voraussetzung. Ganz besonders im Internet hat die Kreditkarte einen entscheidenden Rang eingenommen und baut ihre Wettbewerbsposition unter den verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten weiter aus. Doch nicht immer bietet eine Bank auch eine kostenlose Kreditkarte. Jahresgebühren sind vor allem bei Filialbanken Gang und Gäbe. Auf Kostenlose-Kreditkarte.de finden Sie ausschließlich Karten ohne Jahresgebühren. Aber Vorsicht! Nicht jede Kreditkarte eignet sich für jede Person.

1. Für wen sind Kreditkarten geeignet?

Kreditkarten sind so flexibel wie keine andere Bezahlkarte. Die Auswahl ist riesig, wobei im Segment „Kostenlose Kreditkarte“ das Angebot schon recht überschaubar ist. Gerade diese Varianten eignen sich für die Meisten, denn die Jahresgebühr entfällt, sodass Sie als Verbraucher verglichen mit manch teuren Produkten einiges sparen können. Da ist es auch kein Problem, wenn die Karte mal in der Tasche bleibt und einige Zeit nicht genutzt wird. Für Sie als Karteninhaber fallen bei Nichtnutzung dann auch keine Gebühren an.

Kreditkarten eignen sich vor allem für jene, die beim Bezahlen und Geld abheben flexibel sein wollen. Kartensysteme wie Visa und Mastercard® ermöglichen einen weltweiten Einsatz der Plastikkarten.

Legen Sie Wert auf mehr Funktionalität und einen größeren Leistungsumfang, dann finden Sie unter den Vergleichsangeboten auch die eine oder andere Lotusblüte. Oft kommen Sie aber beispielsweise beim Wunsch nach einem integrierten Versicherungspaket mit einer kostenpflichtigen Karte besser weg.

2. Sind kostenlose Kreditkarten wirklich kostenlos?

Nein! Es gibt neben der Jahresgebühr weitere Positionen, die beachtet werden sollten. So erheben die Anbieter Gebühren oder Zinsen für Bargeldverfügungen (Abhebegebühr), Transaktionen in fremder Währung (Fremdwährungsgebühr) sowie Ratenzahlung (Kreditzinsen). Letzteres ist üblich, da die Bank einen Kreditrahmen bereitstellt, der bei einigen Kreditkarten in Raten beglichen werden kann. Das ist vergleichbar mit einem Ratenkredit, bei dem ebenfalls die üblichen Effektivzinsen anfallen. Umgangen werden können die Kreditzinsen beispielsweise so:

a) Vollrückzahlung

Die allermeisten Banken bieten neben Ratenzahlung auch Komplettrückzahlung an. Das bedeutet, die kartenausgebende Bank bucht den offenen Kartensaldo als Einmalbetrag vom Konto ab oder Sie zahlen diesen per Überweisung zurück. Wichtig ist hier natürlich, dass zum Zeitpunkt der Abrechnung das Girokonto gedeckt ist. In Form von Ratenzahlung ist man in diesem Punkt also flexibler und kann die Tilgung an die aktuellen, finanziellen Verhältnisse anpassen.

b) Prepaid-Nutzung

Bei einigen Kreditkarten gibt es die Möglichkeit, das Kartenkonto mit Guthaben aufzuladen, entweder zusätzlich zum Kreditlimit oder als reine Prepaid-Card ohne Kredit. In diesen Fällen nutzen Sie immer erst das Kartenguthaben, bevor es, bezogen auf Variante eins, ans Kreditlimit der Karte geht. Bei reiner Guthabennutzung erfolgt weder eine Abbuchung vom Girokonto noch anderweitige Abbuchungen. Die Bank rechnet sämtliche Kartenposten direkt mit dem Kartenguthaben ab.

Kommen wir nun zu den bereits erwähnten Posten, die anfallen können:

2.1 Abhebegebühr

Diese Gebühr erhebt die Bank für Verfügungen am Automaten im In- oder Ausland. Jedes Institut gestaltet diesen Posten eigenständig. Denkbar sind Varianten wie:

  • Abhebegebühr NUR im Ausland
  • Abhebegebühr NUR im Inland
  • Abhebegebühr NUR bei Fremdwährungsumsätzen
  • KEINE Abhebegebühr weltweit usw.

ACHTUNG!
Bei Abhebungen in fremder Währung kann zusätzlich zur Abhebe- auch die Fremdwährungsgebühr anfallen.

Die Abhebegebühr von Kreditkarten ist nicht zu verwechseln mit dem Entgelt, welches die Geldautomatenbetreiber erheben. Dieses wird oft direkt beim Abheben am Automaten vom Betrag abgezogen und eher selten von der kartenausgebenden Bank ersetzt. Die Höhe der Gebühr wird Ihnen direkt am Geldautomaten angezeigt, bevor Sie verfügen. So können Sie den Vorgang auch abbrechen und nach einem günstigeren oder gar kostenlosen Geldautomaten suchen.

2.2 Fremdwährungsgebühr

Für Kreditkarten aus Deutschland ist der Euro die Abrechnungswährung. Bei Transaktionen in fremden Währungen wie dem US-Dollar berechnen die Institute oft ein Entgelt für die Umrechnung in Euro. Das kann sowohl Barverfügungen als auch Kartenzahlungen betreffen. Die Fremdwährungsgebühr, auch Auslandseinsatzentgelt genannt, wird üblicherweise als Prozentsatz des Betrages angegeben (bspw. 2% des verfügten Betrages).